“Operation Mindfuck”=: Operation Kritiker ruhigstellen, und Volk Verdummen

November 15, 2007 by timey

Was kann man sich unter dem Begriff „Operation Mindfuck“ vorstellen?

Begrifferklärung, entnommen aus http://lexikon.gulli.de/Operation_Mindfuck

„Ein Mindfuck (engl., wörtlich etwa Gedanken-Fick) ist ein Ding oder eine Aktion, die durch kognitiv dissonante oder kognitiv dissonant erscheinende Elemente den Geist derer verwirrt, die ihm ausgesetzt sind, und sie so zwingt, ihre Denkmuster aufzubrechen. Menschen, die dieser psychologisch-kognitiven Erfahrung ausgesetzt sind, können anschließend ‘gebrochen’ sein. Spezielle Anwendung findet der ‘Mindfuck’ in der Kriminologie (bei Verhören), Kriegsführung (Gefangenenverhör und Propaganda) und auch der Psychologie.

Das Ziel eines Mindfuck kann es sein, der Zielperson zu der Erkenntnis zu verhelfen, dass wir wenig bis gar nichts darüber wissen, was wirklich ist. Heute weitverbreitete Mindfucks sind die Indoktrinationsbemühungen verschiedener Sekten oder auch Terroristengruppen. „

 

Die “Operation Mindfuck”, wird zur zeit anscheinend auch von der Deutschen Regierung durchgeführt.

Zur Erklärung, es geht mal wieder um das Thema Vorratsdatenspeicherung.

Ursprünglich wurde versucht dem Volk zu suggerieren das die Vorratsdatenspeicherung zur bekämpfung des Terrorismus unerlässlich sei. Das diese Aussage so nicht stimmt werde ich hier und heute aber nicht diskutieren.

In diesem Fall geht es um die gezielte desinformation des Volkes, und den Versuch denjenigen die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzten durch völlig wiedersprüchliche Informationen, den Kopf zu verdrehen. Bei mir löst es fast schon Kopfschmerzen aus, was ich jeden Tag in den Nachrichten sehe und höre, oder was ich im Internet lese.

 

„Sie werden hinnehmen müssen, dass der Gesetzgeber in Sachen Vorratsdatenspeicherung anderer Meinung ist als Sie. Vorratsdatenspeicherung hat mit Terrorismusbekämpfung relativ wenig zu tun. Ich wäre für die Vorratsdatenspeicherung auch dann, wenn es überhaupt keinen Terrorismus gäbe.“ Ein Zitat des Bundestagsabgeordneten Dr. Dieter Wiefelspütz von Monatg 12.11.07

 

Dabei wollte uns Frau Zypris doch am Freitag 9.11.07 noch das hier klarmachen: „Und wir speichern das deshalb europaweit jetzt – das ist ja eine europäische Richtlinie, von der wir reden -, europaweit, weil wir die Attentate von Madrid durch genau die Rückverfolgung dieser Daten sehr schnell aufklären konnten. Deshalb haben wir gesagt, wir müssen sehen, dass wir künftig bei solchen terroristischen Anschlägen, aber auch zur Verfolgung anderer schwerer Taten noch die Möglichkeit haben, auf die Daten zurückzugreifen.“

 

Also was denn nun, Vorratsdatenspeicherung wegen des Terrorismus, oder war soetwas generell mal fällig für unsere Zeit. Bei solchen Aussagen von Politikern kann man fast davon ausgehen das es die „Operation mindfuck“ wirklich gibt, um kritiker dazu zu bringen nicht weiter nachzudenken…

Ist das das Ende der Pressefreiheit?

November 14, 2007 by timey

In Deutschland ist das Recht auf Pressefreiheit, seit der Einführung der Verfassung 1949 fest verankert. Dieses Recht wurde nicht nur einfach aus einer Laune heraus gewährt, sondern unter anderem aus dem Grund das es ein „Organ“ geben muss, das die Regierung überwachen können muss, und die Vorgänge in der Regierung dem Volk mitteilt, da die Regierung das Volk vertreten soll. Daher muss gewährleistet sein das auch das GESAMTE Volk über die Entscheidungen usw. in der Regierung Bescheid wissen muss, damit es sich wehren kann und seine eigenen Vertreter zur Rechenschaft ziehen kann. Dafür muss es die Presse geben die nicht von der Regierung kontrolliert wird, um Regierungskritisch arbeiten zu können. Oder wer will eine völlig selbständige Regierung die machen kann was sie will ohne das jemand etwas davon mitbekommt, oder etwas dagegen sagen könnte. Und diese für uns alle Notwendige Berichterstattung kann nur erfolgen wenn die Presse an Informationen kommt. Entscheidungen die am Volk vorbei getroffen werden sollen, werden oft nur durch Informanten veröffentlicht die unter großem Risiko ihre geheimen Informationen an die Presse weiterleiten.

Diese Informanten sind einfach unverzichtbar für einen funktionierenden Demokratischen Staat, wie die Bundesrepublik Deutschland es ist.

Durch das am 09.11.2007 (Am Tag des damaligen Mauerfalls) verabschiedete Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung, wird der Presse diese Informationsquelle genommen. Dadurch das die Informanten ein sehr hohes Risiko eingehen, um diesen Staat zu schützen, müssen die Quellen der Presse unter allen Umständen geheimgehalten werden. Stellen sie sich vor, sie wüssten das jemand für sie peinliche Informationen erhalten will, und sie wissend das er sie bekommt. Sie würden ihn sicherlich gerne davon abhalten diese Informationen öffentlich zu machen. Wie würden sie das anstellen??: Sie versuchen zu verhindern das er diese Informationen überhaupt bekommt. Denn keine Infos, keine Veröffentlichung. Wie stellen sie das nun am besten an, wohl erst einmal herausfinden wer ihm diese Informationen zuspielt.Durch die Vorratsdatenspeicherung ist es nun möglich sich einfach die Anrufer Liste anzusehen. Nun überfliegen sie diese Liste einfach und suchen nach Namen die von Ihrer Peinlichkeit wissen. Und schwupps wissen sie wer sie verraten hat. Das ist dann zwar zu spät für diese eine Meldung, aber so können sie Maßnahmen ergreifen das dieser jemand nicht noch einmal die Möglichkeit bekommt ihre peinlichen Informationen weiterzugeben.

Natürlich wäre das für jede Privatperson sehr erfreulich, aber die Regierung ist nun mal keine Person der etwas peinlich sein kann, sondern eigentlich eine Einrichtung in der die Belange des Volkes diskutiert werden, und da kann ja nichts peinliches dabei sein. EIGENTLICH zumindest. Die Realität beweist: Anscheinend haben auch Regierungen sehr viel zu verbergen, um sich nicht Rechtfertigen zu müssen.

Hier wird also ganz öffentlich und nicht geheim zwar theoretisch nicht das Recht auf Pressefreiheit abgeschafft, aber praktisch ist eine Regierungskritische Pressearbeit so nicht mehr möglich.

Natürlich behaupte ich nicht das es keine Angelegenheiten gibt die geheim gehalten werden müssen, da hätten wir ganz aktuell z.b. die gesammelten Vorratsdaten, aber wenn wir nun argumentieren das durch die Vorratsdatenspeicherung verhindert werden muss das diese gesammelten Daten öffentlich werden…

 

www.Vorratsdatenspeicherung.de 

09.11.2007 oder doch 09.11.1989?

November 9, 2007 by timey

Heute ist der 9.11.2007 oder besser gesagt 9.November 1989, der Tag an dem die Mauer fiel, oder doch nicht?

Heute wurde das sehr umstrittene Gesetz zur sog. “Vorratsdatenspeicherung” im Bundestag verabschiedet. Nur kurz zum Inhalt, dieses Gesetz sieht vor jegliche Telekommunikationsdaten 6 Monate lang, auf Vorrat zu speichern. D.h. Jeder Anruf ob vom Handy oder Festnetz wird mit Datum Standort und Empfänger gespeichert, zwar sollen keine Inhalte gespeichert werden, dennoch lässt sich so ein präzieses Bild eines jeden Bürgers erstellen. Ein Anruf bei einer AIDS-Beratungstelle, oder einer Coming-Out Hilfe, ja sogar jeder Anruf bei einem Arzt, Anwalt etc. Und schon weiß Vater Staat genau bescheid, ob jemand Schwul ist oder sich vllt mit dem HI-Virus infiziert hat. Auch werden sämtliche Internet Daten gespeichert, wer welche Internetseiten aufruft, wer wem eine E-mail schickt, oder wer von wem eine E-mail bekommt(Inclusive des Betreffs der Mail). Genaueres hierzu auf www.vorratsdatenspeicherung.de

Das an solch einem Historischen Tag, den jeder Deutsche mit Freiheit verbindet, gerade solch ein Gesetz verabschiedet wird das diese Freiheit einschränk und das Grundgesetz aushebelt, ist gerade zu verachtend gegenüber unserer Geschichte. Wir haben hart gekämpft um die Freiheit aller Deutschen zu garantieren. Nun lassen wir sie uns von den durch uns gewählten “Volksvertreter” wieder nehmen. Gerade der Innenminister W. Schäuble soll doch das Volk schützen, also auch die Grundrechte des Volkes. Aber genau diese Grundrechte ignoriert Herr Schäuble mit beeindruckender Konsequenz.

Das Vermittelt fast schon den Eindruck das die Gechichte, der Mauerfall, die Wiedervereinigung genau andersherum abgelaufen sind. Das Anstatt die DDR in die BRD zu reintegrieren, die BRD in die DDR eingegliedert wurde, zumindest kann man den diesen Eindruck bekommen, Geruchsproben der G8 Gegner, General Verdacht gegenüber jedem Bürger, Daten auf Vorrat zu speichern, dies sind nur einige Maßnahmen die in der DDR auch durchgeführt wurden, nur das es damals noch kein Internet keine Handys etc. gab die man hätte Überwachen könne. Wären diese Möglichkeiten damals gegeben gewesen sie wären genutzt worden. Wir sind auf dem besten weg die Deutsche Geschichte zu wiederholen und dabei neu zu schreiben, Überwachungsstaat Stasi2.0.

Also ab zurück ins Jahr 1989.